Parasitologische Untersuchungen

Willkommen bei Tierhompara. Wir sind Ihr Partner für parasitologische Untersuchungen für Zoo- und Heimtiere, Igel und Geflügel. 

Unsere Dienstleistungen

Bei Tierhompara bieten wir umfassende Beratungsdienste an, die auf Ihre spezifischen Herausforderungen zugeschnitten sind. Unser Fokus liegt darauf, Ihre Bedürfnisse genau zu verstehen und effektive, praxisnahe Lösungen zu entwickeln.

Parasitäre Strategie

Jedes gesunde Tier hat einen mehr oder weniger ausgeprägten Abwehrmechanismus gegen körperfremde Eindringlinge. Die parasitäre Belastung eines Tieres hängt weniger von der Aufnahme infektiöser Eier oder Larven ab, sondern vielmehr von der Leistungsfähigkeit der Abwehrfunktion.

Bei vielen Tieren genügt dieser Abwehrmechanismus gegen Parasiten um gesund zu bleiben. Mittels der parasitologischen Untersuchung kann festgestellt werden, in welchem Masse dieser Abwehrmechanismus spielt.

Eine einzelne Untersuchung ist eine Momentaufnahme des Tieres und zeigt nicht die Dynamik zwischen Wirt und Parasit. Deshalb sind in vielen Fällen mehrere Untersuchungen über einen längeren Zeitraum sinnvoll.

Häufig ist auch bei den sensiblen Tierarten der Einsatz von chemischen Entwurmungsmitteln auf ein oder zwei Mittel beschränkt. Von daher drängen sich bei parasitären Problemen auch andere Strategien zur Bekämpfung auf.

Parasitenlarve unterm Elektronenmikroskop

Geflügel, Vögel

Hühner, Enten, Gänse, Truthühner

Jungtiere und Vögel sind vor allem mit Kokzidien befallen. Wobei beim Geflügel mit dem älter werden sich eine meist vollständige Immunabwehr einstellt. Obwohl duch die Freilandhaltung sich ein Kreislauf der Parasitenaufnahme einstellt, bleibt die geringgradige Belastung ohne Beeinträchtigung. Regenwürmer sind häufig Zwischenwirte verschiedener Parasitenarten.

Beim Wassergeflügel muss noch auf Trematoden geachtet werden, die über Wasserschnecken übertragen werden. Beim Menschen kennt man diese Krankheit beim Baden in Weihern und Seen auch als Badedermatitis.

Zu den Reptilien gehören unter anderem Schildkröten, alle Arten von Echsen, Warane, Agamen und Schlangen

Reptilien, Amphibien

Da viele Parasitenarten Fleischfresser sind, ist bei den Unter-suchungen auf Parasitenstadien zu achten, die vom Beutetiere als Darmpassage eingebracht wurde und für das Wirtstier keine Besiedelung darstellt.

Es ist nicht gesichert, aber die Beobachtungen deuten darauf hin, dass die Belastung mit Parasiten bei Wildtieren trotz grossem Habitat nicht kleiner ist als bei Tieren in Terrarien. Bei beiden Lebensformen gibt es Tiere mit und ohne parasitärer Symptome. Aber auf jeden Fall ist die gründliche Reinigung von Terrarien sinnvoll, abgestellt auf die tatsächliche parasitäre Situation.

Zu den Nagern gehören vor allem Mäuse wie Rennmäuse, Gerbil, dann Hamster, Kaninchen und Ratten.

Nager

Die Parasiten sind bei den verschiedenen Tierarten der Familie der Nager sehr ähnlich. Häufig verbreitet sind verschiedene Arten der Pfriemenschwänze, auch als Oxyuren bezeichnet. Ein Abklatschpräparat bei handzahmen Tieren kann hier manchmal sinnvoll sein. Auch hier gilt bei parasitären Belastungen (nicht bei geringgradigem Befall) dass die Terrarieneinstreu komplett erneuert wird und in dieser Zeit eventuell eine Quarantänezeit in einem anderen Terrarium eingehalten wird. Aber auch dann gilt: die Parasiten finden meist ihren Weg zu den Wirtstieren, also auch dann ist mit einer späteren Wiederbesiedelung zu rechnen. 

 

 

Igel

Wildtier Igel

Igel sind aus nicht bekannten Gründen häufig Träger von hohen parasitären Bürden, die zum Teil zm Tod führen. Ist zuerst die parasitäe Belastung die das Tier schwächt oder hat eine andere Ursache den Igel geschwächt und damit das Tor für die Parasiten geöffnet? Zum Beipiel fehlende Nahrungsgrundlage oder Schwächung durch Verletzungen (zum Beispiel Mähroboter). Trotz aller Bemühungen in Auffangstationen mit Nahrungsversorgung und chemischen Entwurmungsmitteln bei Bedarf sterben fünfzig Prozent der Tiere auch in temporärer menschlicher Obhut. Bei diesen Tieren ist eine schnelle Kotanalyse sinnvoll und die anschliessende Medikation hilft oftmals den Tieren das Überleben.

Kontakt

Guido Wehrle

TierHomPara

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